Motorsport

Die Welt des Motorsports ist zweifelsohne gewachsen. Formel Eins, Motorrad, Motocross, Indy Car, Tourenwagen ….. an Varianten mangelt es wahrlich nicht. Dem Motorsport Begeisterten wird also ein reichhaltiges Programm geboten, bei dem reichlich Gummi abgenutzt, Abgase in die Luft und Geschwindigkeitsrekorde gebrochen werden. Dazu kommt die Brisanz, die mit der Geschwindigkeit einhergeht. Ein Fahrfehler kann den Unterschied zwischen Erstplatzierung und einem heftigen Unfall ausmachen. Und so kennt jeder bedeutungsvolle Motorsport seine großen Helden, wie Michael Schuhmacher, und seine tragischen Figuren, wie Ayrton Senna.

Flagge Motorsport

Am Motorsport selbst scheiden sich die Geister. Manch einer liebt ihn über alles und andere wiederum sind nicht einmal bereit, den Motorsport überhaupt als Sport anzuerkennen. Natürlich ist so ein Vorwurf an den Motorsport im Allgemeinen etwas ungerecht, denn es ist zweifelsohne ein Unterschied wie Tag und Nacht, ob man in einem Formel Eins Boliden, auf einer Motocross Maschine oder in einem Monster Truck sitzt. Fakt ist, dass gerade bei den auf Hochgeschwindigkeit ausgelegten Sportarten, wie Formel Eins oder den Indy Cars, erhebliche Kräfte auf den Körper einwirken. Dabei müssen die Fahrer fit genug sein, diesen Kräften körperlich zu widerstehen und das Fahrzeug sicher zu beherrschen ohne dabei an Konzentration einzubüßen. Das verlangt ein hohes Maß an Kondition (geistig wie körperlich), Koordination und Konzentration ab. Wer nicht körperlich und geistig auf einem gewissen Fitness Level ist, hat in diesen Disziplinen keine Chance. Dies zählt vielleicht noch umso mehr für die Fahrer von Rennmotorrädern. Schließlich sind sie den durch die hohe Geschwindigkeit aufkommenden Bedingungen noch ungleich direkter ausgeliefert, als ihre Kollegen aus der Formel Eins und Konsorten. Hinzu kommt, dass die Gefahr eines Unfalls noch konkreter ist (mit nur zwei Rädern verunglückt man leichter). Außerdem bergen die Unfälle mit Rennmotorrädern ein hohes Verletzungsrisiko. Wer in voller Fahrt abhebt, hat außer dem eigenen Schutzanzug und dem Helm nichts zwischen sich und dem harten Boden. In Puncto Körperbeherrschung wird insbesondere an die Fahrer im Motocross ein hoher Anspruch gestellt. Die fast schon artistischen Einlagen, die bei Sprüngen gezeigt werden und die Fähigkeit danach auch noch sauber zu landen, ohne nennenswert Geschwindigkeit einzubüßen, belegen die überragenden Qualitäten der Fahrer, in Hinsicht der Körperbeherrschung.

Man sieht also, dass Motorsport und Chiptuning keineswegs nur etwas für Unsportliche sind. Zweifelsohne ist da, gerade im Falle des Auto Tunings, auch viel Proletentum am Werk. Doch die richtigen Motorsportler sind, wie die Bezeichnung schon sagt, genau das: richtige Sportler!